Alpine Excellence nimmt SnowRabbit auf: Tech-Siegel für die Bergsportlehrer-Plattform aus Celerina

Celerina, 12. Oktober 2026. Alpine Excellence nimmt SnowRabbit als Mitglied auf und verleiht der Plattform das Tech-Siegel. Auf SnowRabbit buchen Gäste unabhängige, geprüfte Bergsportlehrer direkt, für eine Privatlektion auf der Piste, einen Freeride-Tag oder eine Skitour. Die Plattform startet im Dezember 2026 zur Wintersaison 2026/27, zuerst im Engadin. Dahinter steht die Mountain Hare GmbH mit Sitz in Celerina.
«Eine Stunde hätte gereicht»
SnowRabbit haben Robin Heer und Melanie Meier gegründet. Melanie Meier verantwortet als Chief Communication die Kommunikation.
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Robin Heer -
Melanie Meier
- Wie kam es zu SnowRabbit?
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Robin Heer Das war eher eine Phase als ein Moment. Wir waren einen Monat in Japan und fuhren in Niseko Ski. Dort lief alles über eine Firma: Skischulen, Vermietungen, Hotels, Beizli. Man buchte alles auf einer Seite statt auf fünf. Das fand ich stark.

- Hat euch dort etwas gefehlt?
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Robin Heer Ja. Weil wir schon Ski fahren konnten, kam ein Skilehrer für einen ganzen Tag nicht in Frage. Wir hätten eine Stunde gebraucht, mit jemandem, der uns schnell zeigt, wo es hingeht, wo man essen kann und wo es gut ist. Das gab es nicht.
- Und das ging nicht mehr weg.
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Robin Heer Ich bin in einem Skigebiet aufgewachsen. Nach der Reise habe ich mir angeschaut, wie andere das machen. Die Idee ist mir eine Weile im Kopf herumgeschwirrt.
- Was habt ihr zurück in der Schweiz gehört?
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Melanie Meier Wir haben mit Freunden und Bekannten gesprochen, die an einer Ski- oder Snowboardschule unterrichten oder unterrichtet haben. Man hat kaum Kontrolle darüber, wen man wann unterrichtet. Die Kostenaufteilung ist nicht transparent, und man kann nicht selbst festlegen, wie viel man verdient.
- Was soll SnowRabbit daran ändern?
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Melanie Meier Die Kontrolle und die Autonomie sollen bei den Lehrern liegen. Sie entscheiden selbst, was und wie sie unterrichten, und vor allem wen.
Was auf SnowRabbit der Bergsportlehrer entscheidet
Auf SnowRabbit legen Bergsportlehrer ihren Preis selbst fest und behalten 80 Prozent ihres Honorars. Die Plattform behält 20 Prozent. Gäste zahlen den Lektionspreis und dazu eine Servicegebühr von 5 Prozent, die als eigene Zeile ausgewiesen ist. Bezahlt wird über Stripe, auch mit TWINT. Buchbar sind Privatlektionen und Gruppentermine in Ski alpin, Snowboard, Freestyle, Telemark, Langlauf (klassisch und Skating), Freeride, Skitouren, Splitboard, Schneeschuhwandern, Schlitteln und Eislaufen.
Für das Gelände abseits der Piste gilt eine feste Regel. Jeder Bergsportlehrer auf SnowRabbit besitzt die Bewilligung nach dem Risikoaktivitätengesetz (RiskG). Wer Gäste gegen Bezahlung abseits der Piste führt, braucht sie.

Warum das Tech-Siegel
Gäste suchen auf SnowRabbit in 15 Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Russisch, Chinesisch, Arabisch, Polnisch, Schwedisch, Japanisch, Hebräisch und Ukrainisch. Sie dürfen dabei schreiben, wie sie reden. Die Freitextsuche versteht Schweizerdeutsch, Tippfehler und Ortsnamen in mehreren Sprachen. Wer «läupene Engadin» eintippt, findet Langlauf.
Für Vermittler gibt es einen eigenen Zugang unter partner.snowrabbit.ch. Hotel-Concierges, Reisebüros, Family Offices und Chalet-Verwalter finden dort Bergsportlehrer nach Sprache und Anlass ihres Gastes. Sie buchen für den Gast zum SnowRabbit-Preis und verrechnen ihm, was sie für richtig halten. SnowRabbit zahlt keine Provision. Eine Demo mit fiktiven Profilen ist bereits online.
Für das Tech-Siegel zählte auch, was Gäste und Bergsportlehrer zu sehen bekommen: Preis, Anteil des Lehrers, Anteil der Plattform und Servicegebühr sind offen ausgewiesen.
Über dem Nebel
SnowRabbit startet dort, wo das Unternehmen zuhause ist.
- Ihr kommt aus Celerina. Was seht ihr im Engadin jeden Winter, das man von Zürich aus nicht sieht?
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Robin Heer Einen stahlblauen Himmel, die Sonne im Gesicht, wunderbaren Schnee und all die Möglichkeiten, was man im Winter damit anstellen kann.
- Und was sieht man dort nicht?
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Robin Heer Nebel. Ausser wenn man in die kalte, klare Bergluft ausatmet.
- Wie ist der Winter in Zürich?
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Melanie Meier Von Ende November bis Ende Februar sagt man in Zürich Fünf-Uhr-Wetter. Man weiss nie, ob es schon fünf Uhr abends ist oder eine andere Tageszeit, weil es immer dunkel ist, düster, kalt, nass und neblig.
- Wo hört der Nebel auf?
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Melanie Meier Das fällt mir jedes Mal auf, wenn ich im Winter am Wochenende in die Berge fahre. Sobald man in Chur oder Landquart umgestiegen ist und in die Höhe fährt, durchbricht man die Nebeldecke und hat blauen Himmel.
SnowRabbit in Kürze
- Plattform für die direkte Buchung unabhängiger, geprüfter Bergsportlehrer
- Gegründet von Robin Heer und Melanie Meier
- Mountain Hare GmbH, Celerina, UID CHE-368.511.887
- Start im Dezember 2026, zur Wintersaison 2026/27, zuerst im Engadin
- 80 Prozent des Honorars für den Bergsportlehrer, 5 Prozent Servicegebühr für den Gast
- www.snowrabbit.ch
Zum Siegel
Alpine Excellence ist ein Unternehmerverband. Die Redaktion schlägt Mitglieder vor und nimmt sie nach dokumentierten Kriterien auf. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge, keine bezahlten Platzierungen und keine Werbung. Wer Mitglied werden will, kann sich weder bewerben noch einkaufen.
Das Siegel gilt für ein Kalenderjahr. Der Verband beurteilt seine Mitglieder jährlich neu, und ein Mitglied kann sein Siegel wieder verlieren. Der Verband hält damit fest, was zum Zeitpunkt der Prüfung belegt war. Eine Empfehlung für eine einzelne Buchung ist das Siegel nicht.
Das Profil von SnowRabbit mit den geprüften Angaben steht im Mitgliederregister.
Über den Autor
Dimitri Surber ist CEO von Alchemy Zürich und schreibt für Alpine Excellence als Gastautor. Alchemy Zürich entwickelt die Plattform von SnowRabbit. Dimitri Surber ist über die Ikigai2 GmbH an SnowRabbit beteiligt. Diese Verbindung ist auf der Transparenzseite offengelegt.